25. September 2011 - 5:06 pm Uhr
Über meine gewagte Hypothese, dass die „Fliegenden Sterne“ sich mit den quantenphysikalischen Prinzipien gut erklären lassen, haben Sie in dem Beitrag „Bauperiode“ bereits gelesen.
Die Erfahrung der Beratungen, die ich in den letzten 2-3 Jahren gemacht habe, ermutigt mich diese Hypothese noch weiter zu entwickeln und empirisch zu untermauern.
In einer mehrteiligen Reihe möchte ich Ihnen meine Erfahrungen, Beobachtungen und persönliche Schlussfolgerungen gerne näher bringen, um so eine weitere Diskussion über zeitgemäße Feng Shui Anwendung anzuregen.
Warum nehmen Menschen eine Feng Shui Beratung in Anspruch?
Die Gründe sind sicher vielfältig, doch ein großer Teil der Beratungen kommt zustande, weil Menschen ein oder mehrere Probleme mit und in den eigenen vier Wänden haben. Wenn alles bestens läuft, warum sollte ein Feng Shui Berater gerufen werden? Schließlich gehen wir auch nicht zum Arzt, um ihm mitzuteilen, dass es uns gut geht.
Ein weiterer Teil der Feng Shui Kunden braucht eine Beratung, weil ein neues Haus gebaut oder eine neue Wohnung gesucht wird. Hier liegen (noch) keine Probleme an der Tagesordnung, doch die Menschen haben trotzdem das Bedürfnis sich fachkundig beraten zu lassen, damit „alles gut wird“. Spüren sie vielleicht, dass im künftigen Zuhause nicht nur Freude auf sie wartet?
Normalerweise erstelle ich keine genauen Statistiken über die durchgeführten Beratungen, doch manchmal fallen mir bestimmte Zusammenhänge oder Muster in den Beratungen eindeutig auf. So kamen in den letzten 2-3 Jahren bestimmte Sternenkombinationen besonders häufig vor. So häufig, dass fast jede zweite Beratung davon betroffen war. Ich komme mir schon manchmal so vor wie in dem bekannten Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Weiterlesen »
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1. September 2011 - 12:45 pm Uhr
Nach dem kurzen Ausflug in die Quantenwelt, kehren wir heute zu der pragmatischen Frage nach dem Baujahr bzw. nach seiner möglichen Änderung zurück.

Die wirksamste Maßnahme das Baujahr eines Hauses zu ändern ist es abzureißen. Dem werden sie mir sicher nicht widersprechen. Doch ein Abriss kommt nicht so oft vor. Meistens haben wir als Feng Shui Berater mit Häusern zu tun, die anno dazumal gebaut, immer wieder an- und umgebaut wurden und vielleicht auch den einen oder anderen Kriegsschaden abbekommen haben. Nach welchen Kriterien gilt in solchen Fällen die Bestimmung des Baujahres?
Bei meinen Lehrern und aus vielen klassischen Texten habe ich, sicher ähnlich wie viele von ihnen auch, die Regeln der Verbindung zwischen dem Erde- und dem Himmels-Chi gelernt. Diese Regel besagt, dass die Öffnung des Dachs (und der Zwischendecken), die Bauperiode des Hauses ändert. Durch das Öffnen kann sich das Erde-Chi mit dem Himmels-Chi neu verbinden und damit das „Herz“ des Hauses erneuern.
Anfangs war die Regel für mich auch sehr schlüssig und nachvollziehbar. Doch eines Tages stand ich in einer Penthousewohnung, die ich beraten sollte, und schaute durch große Panoramafenster direkt in den Himmel. Das Dach hatte nicht nur eine, sondern eine Reihe von Öffnungen, die von den Bewohnern auch gerne zum Lüften benutzt wurden. Von der Wohnung aus gab es durch das Treppenhaus eine offene und direkte Verbindung zu allen anderen Ebenen. Was jetzt, ist das Haus alle 20 Jahre neu? Die Kriterien der alten Regeln waren erfüllt: das Dach stand offen und das Chi konnte bis in den Keller fließen.
Mein gesunder Menschenverstand wehrte sich dem zuzustimmen. Das konnte nicht sein. Ein Haus verändert nicht sein Wesen, nur weil man Dachfenster öffnet! Und welchen Unterschied macht es für das Chi, dass es ein Fenster und kein Loch im Dach ist? Sicherlich keinen. Also musste die alte Regel neu überlegt und interpretiert werden.
Pragmatisch wie ich bin, ging ich das Ganze von der praktischen Seite an. Weiterlesen »
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